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Ratgeber Kräuter

Kräuter und Wildkräuter gehören zu einer normalen Hundeernährung dazu. Allerdings sind hierbei einige Dinge zu berücksichtigen. So sollte man Kräuter nicht jeden Tag und in übermäßigen Mengen füttern. Auch die Auswahl der Kräuter sollte mit Bedacht erfolgen, denn es gibt viele Garten- und Küchenkräuter mit einer heilenden Wirkung, die nur als Kur verabreicht werden dürfen.  Diese sollten nicht ohne Anleitung angewendet werden.

Es gibt eine Vielzahl von Kräutern, die sich für die täglich Hundenahrung eignen. Auch hier gilt, greifen Sie auf saisonale Ware zurück.

Wie füttern?
Die Kräuter können auch mit der Gemüseration pürriert werden, denn auch bei Kräutern gilt: die Zellulose kann vom Hund nicht aufgespalten werden, daher müssen die Zellwände der Kräuter durch das pürrieren von uns "gesprengt" werden.

Haben Sie allerdings FRISCHE Kräuter, hacken Sie diese ganz fein und geben Sie sie über die fertige Hundemahlzeit (untermischen geht natürlich auch). Da Kräuter beim Zerkleinern schnell ihre wertvollen ätherischen Öle verlieren (durch die Luft), sollten Sie diese immer pro Mahlzeit hacken und verwenden.

Zum Verfüttern im Winter hat sich das Trocknen von Kräutern sehr bewahrt.

Gemüsesorten (Quelle: BARF für Hunde von Swanie Simon, Natural Dog Food von Susanne Reinerth)

darf gefüttert werden Heilkräuterbitte NICHT füttern
  • Alfalfa
  • Basilikum
  • Bohnenkraut
  • Borretsch
  • Brennessel
  • Dill
  • Estragon
  • Hagebutten
  • Kerbel
  • Knoblauch - in Maßen
  • Liebstöckl
  • Majoran
  • Petersilie
  • Pimpinelle
  • Rosmarin

Wildkräuter

  • Bärlauch - in Maßen
  • Breitwegerich
  • Giersch
  • Klettenlabkraut - in Maßen
  • Löwenzahn
  • Vogelmiere
  • Gras oder Klee
  • Minze
  • Oregano
  • Salbei
  • Schnittlauch (antibiotische Wirkung)
  • Thymian (antibiotische Wirkung)
  • Ysop
  • Zitronenmelisse

Wildkräuter

  • Beifuss
  • Beinwell
  • Birke
  • Breitwegerich
  • Brennessel
  • Brombeerblätter
  • Brunnenkresse
  • Gänseblümchen
  • Himbeerblätter
  • Kamille
  • Sauerampfer
  • Sauerklee
  • Spitzwegerich
  • Basilikum - nicht bei tragenden Hündinnen, kann zu Frühwehen und Abbruch führen
  • Liebstöckl - nicht bei trächtigen und säugenden Hündinnen anwenden
  • Petersilie - nicht bei trächtigen Hündinnen
  • Rosmarin - nicht anwenden bei Hunden mit Epilepsie
  • Salbei - nicht anwenden bei trächtigen Hündinnen und Hunden mit Epilepsie
  • Ysop - nicht anwenden bei trächtigen Hündinnen und Hunden mit Epilepsie

Hier erfahren Sie mehr über >>> Heilpflanzen.

 

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